Kenjo
Kenjo ist eine Workforce-Management-Plattform für KMUs mit Außendienstteams. Das Tool bündelt Schichtplanung, Zeiterfassung, Abwesenheitsmanagement, Recruiting und HR-Dokumente in einer Oberfläche – inklusive DSGVO-konformer Funktionen für den deutschen und europäischen Markt.
Übersicht zu Kenjo: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist Kenjo?
Kenjo ist eine HR- und Workforce-Management-Plattform aus Berlin, die sich auf kleine und mittlere Unternehmen mit dezentralen oder schichtarbeitenden Teams spezialisiert hat. Das Tool richtet sich an Branchen wie Einzelhandel, Gastronomie, Gesundheitswesen, Logistik und Fertigung, also überall dort, wo Mitarbeiter nicht am Schreibtisch sitzen und klassische HR-Tools schnell an ihre Grenzen stoßen.
Das Besondere an Kenjo: Es kombiniert operative Funktionen wie Schichtplanung und Zeiterfassung mit klassischen HR-Aufgaben wie Recruiting, Onboarding und Dokumentenmanagement. Und das alles mit Blick auf die deutschen und europäischen Compliance-Anforderungen.
Für wen eignet sich Kenjo?
Kenjo passt gut zu:
- Unternehmen mit 20 bis mehreren Hundert Mitarbeitern im Schichtbetrieb oder Außendienst
- HR-Teams, die bisher mit Tabellen, Papier oder veralteten Tools arbeiten
- Branchen mit hoher Personalfluktuation und variablen Arbeitszeiten
- Unternehmen, die DSGVO-Konformität und Arbeitszeitdokumentation ernst nehmen
Für reine Büroumgebungen ohne Schichtplanung ist das Tool eher überdimensioniert. Dort gibt es schlankere Alternativen.
Kenjo im Arbeitsalltag
Ein typischer Ablauf: Die Teamleitung plant die Wochenschichten direkt in Kenjo, inklusive mehrerer Standorte und unterschiedlicher Qualifikationen. Mitarbeiter sehen ihren Plan in der App, tragen sich für freie Schichten ein oder tauschen untereinander. Die Zeiterfassung läuft über die App, ein Kiosk-Terminal im Betrieb oder per QR-Code.
Am Monatsende zieht die HR-Abteilung die Arbeitszeitnachweise direkt aus dem System, inklusive Zuschlagsberechnung für Nacht- und Wochenendarbeit. Abwesenheitsanträge laufen digital durch festgelegte Genehmigungsworkflows. Neue Mitarbeiter durchlaufen ein strukturiertes Onboarding mit automatisch zugewiesenen Aufgaben und digital signierten Dokumenten.
Pulse-Surveys und People Analytics geben HR-Verantwortlichen ein aktuelles Bild zur Stimmung im Team und zu Abwesenheitstrends.
Preise und Pläne
Kenjo bietet drei Pläne an, die Preise werden individuell auf Anfrage genannt:
- Starter: Digitale HR-Grundfunktionen, Schichtplanung, Dokumentenmanagement, Recruiting als Add-on.
- Growth: Alles aus Starter plus Kiosk-App, E-Signatur, erweiterte Workflows, Onboarding und Offboarding, Multi-Standort-Verwaltung, BI-Reports und Whistleblower-Funktion.
- Connect: Alles aus Growth plus API-Integrationen, Training-Tracker, Arbeitszeitrechts-Alerts, Bulk-Operationen und persönlicher Implementierungsunterstützung.
14 Tage kostenlos testen, 10 % Rabatt bei Jahresabrechnung. Stand: April 2026.
Stärken und Schwächen
Stärken:
- Speziell auf deskless Workers ausgerichtet, das merkt man an jeder Funktion
- Berliner Anbieter mit klarem Fokus auf deutschen Markt und DSGVO-Compliance
- Gute Kombination aus operativem Tagesgeschäft und strategischen HR-Funktionen
Schwächen:
- Keine transparenten Preise, was den Evaluierungsprozess verlangsamt
- OMR-Bewertungen auf eher mittlerem Niveau (3,8/5 bei 45 Bewertungen, Stand April 2026)
- API-Anbindungen erst im teuersten Plan verfügbar
Alternativen zu Kenjo
Wer ähnliche Funktionen sucht, sollte Personio (breiterer HR-Fokus, stärker im gehobenen KMU-Segment), Factorial (spanischer Anbieter mit ähnlichem Ansatz, etwas stärker im Analytik-Bereich) oder Shiftbase (speziell für Dienstplanung) prüfen. Für internationale Unternehmen mit komplexerer Workforce ist Workforce.com eine Option.
Überblick
Kenjo ist eine solide Wahl für Unternehmen, die Mitarbeiter im Schichtbetrieb oder Außendienst haben und endlich weg von Tabellen wollen. Der Berliner Ursprung und der DSGVO-Fokus sind echte Pluspunkte für den deutschen Markt. Die fehlende Preistransparenz und die mittelmäßigen OMR-Bewertungen deuten darauf hin, dass das Tool nicht für jeden passt und die Implementierung sorgfältig begleitet werden sollte. Eine kostenlose Testphase hilft, das selbst einzuschätzen.
Wer HR-Software mit angrenzenden Automatisierungen verbinden will, zum Beispiel automatische Onboarding-Workflows oder Schnittstellen zu ERP-Systemen, findet bei uns in der Automation-Beratung passende Unterstützung.
Bewertungen im Überblick
Überblick
- ✓ Digitale Schichtplanung für mehrere Standorte und Teams
- ✓ Zeiterfassung per Mobile App, Kiosk oder QR-Code/PIN
- ✓ Abwesenheitsmanagement: Urlaub, Krankheit, Sonderurlaub
- ✓ Automatisierte Gehaltsabrechnungsvorbereitung mit Zuschlagsberechnung
- ✓ Digitale Personalakten und Dokumentenmanagement mit E-Signatur
- ✓ Recruiting und Bewerbermanagement (ATS)
- ✓ Onboarding- und Offboarding-Workflows
- ✓ Pulse-Surveys für anonymes Mitarbeiterfeedback
- ✓ People Analytics: Abwesenheitstrends und Fluktuation
- ✓ Whistleblower-System nach EU-Richtlinie
- ✓ Integrationen mit gängigen HR- und Lohnbuchhaltungssystemen
Vorteile
- + Speziell für Unternehmen mit Außendienstteams und Mehrschichtbetrieb entwickelt
- + DSGVO-konform und nach deutschem Arbeitsrecht ausgerichtet, Anbieter aus Berlin
- + Vereint Schichtplanung, Zeiterfassung und HR-Administration in einer Plattform
- + Mobile App und Kiosk-Terminal ermöglichen Zeiterfassung ohne eigene Geräte
Nachteile
- - Preise nicht transparent auf der Website, Angebote nur auf Anfrage
- - Für reine Büroarbeitsplätze ohne Schichtbetrieb oft überdimensioniert
- - Voller Funktionsumfang (APIs, Training-Tracker) nur im teuersten Connect-Plan