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KBU LVS
ERP & Warenwirtschaft auf-anfrage 🇪🇺 EU

KBU LVS

Modulares Lagerverwaltungssystem der KBU Logistik AG für mittelständische und große Unternehmen. Steuert manuelle, halbautomatische und vollautomatische Lager mit Oracle-Datenbank, ERP-Anbindung und Pick-by-Voice/-Vision/-Scan.

Übersicht zu KBU LVS: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.

Was ist KBU LVS?

Das KBU LVS ist ein Lagerverwaltungssystem der KBU Logistik AG aus Bremen. Das Unternehmen entwickelt die Software seit über 35 Jahren und richtet sie gezielt an mittelständische und große Unternehmen aus, die ihre Intralogistik professionell steuern wollen. Die Software ist in Oracle implementiert und gilt damit als besonders stabil und transaktionssicher.

Das System steuert den gesamten Waren- und Informationsfluss im Lager: von der Einlagerung über die Kommissionierung bis zum Versand, und das sowohl in manuellen als auch in vollautomatischen Anlagen. Das Fraunhofer Institut IML hat die Software mehrfach validiert, was für Unternehmen mit hohem Qualitätsanspruch ein relevantes Qualitätssignal ist.

Für wen eignet sich KBU LVS?

KBU LVS eignet sich vor allem für Unternehmen, die ein ernstzunehmendes Lagervolumen betreiben und ihre Prozesse deutlich effizienter gestalten wollen. Die Referenzliste zeigt Kunden aus Handel, Lebensmittel, Maschinenbau, Pharma und Verpackung.

Für kleine Betriebe mit einfachen Lagerprozessen ist das System in der Regel überdimensioniert. Der Einsatz lohnt sich typischerweise ab einer Lagergröße, bei der manuelle Steuerung spürbar Fehler produziert oder Kapazitätsgrenzen erreicht.

KBU LVS im Arbeitsalltag

Nach der Einführung läuft das Tagesgeschäft im Cockpit Manager: einem Echtzeit-Dashboard, das auf Tablet und Smartphone verfügbar ist und alle relevanten Kennzahlen im Blick hält. Eingehende Aufträge werden automatisch priorisiert und an Kommissionierer verteilt, die per Scan, Sprache oder Bildschirm geführt werden.

Besonders interessant ist das Pick-by-Vision-System: Lagermitarbeiter tragen eine Datenbrille und erhalten Einlagerungs- und Entnahmeanweisungen direkt im Sichtfeld angezeigt. Das reduziert Suchzeiten und Fehlerquoten. Für automatisierte Anlagen steuert das KBU LVS Fördertechnik, Shuttle-Systeme und Hochregallager direkt an.

Die Anbindung an ERP-Systeme wie SAP oder Microsoft Dynamics ist standardmäßig vorgesehen. Über das integrierte Funk-Leit-System (KBU-FLS) werden Gabelstapler gezielt geführt, Leerfahrten werden reduziert. Seit 2025 unterstützt ein KI-Assistent die Nutzer direkt im System bei Bedienungsfragen rund um die Uhr.

Die ERP & Warenwirtschaft-Anbindung ist ein zentrales Thema bei der Einführung, da das KBU LVS idealerweise als verlängerter Arm des führenden ERP-Systems positioniert wird.

Preise und Pläne

KBU Logistik kommuniziert keine öffentlichen Preise. Die Kosten richten sich nach Lagergröße, Automatisierungsgrad, gewünschten Modulen und Integrationsaufwand. Eine Anfrage direkt beim Anbieter ist der einzige Weg zur Preisauskunft.

Erfahrungswerte aus dem Markt zeigen, dass professionelle WMS-Einführungen in dieser Kategorie typischerweise im fünf- bis sechsstelligen Bereich starten, ohne Implementierungsaufwand und laufende Wartungskosten.

Stärken und Schwächen

Die wichtigste Stärke des KBU LVS ist seine nachgewiesene Praxistauglichkeit: Kunden berichten von Einsätzen über 15 Jahre und mehr, was in der WMS-Welt ein starkes Signal ist. Die messbaren Kennzahlen, bis zu 38% schnellere Auftragsabwicklung und bis zu 50% geringere Kommissionierkosten, sind beeindruckend, sollten aber im Einzelfall kritisch geprüft werden.

Auf der Schwächenseite steht die geringe externe Sichtbarkeit: Auf OMR, Capterra oder G2 gibt es praktisch keine unabhängigen Bewertungen. Das erschwert eine neutrale Einschätzung erheblich. Wer das System evaluiert, ist damit fast ausschließlich auf Referenzgespräche mit bestehenden Kunden angewiesen.

Alternativen zu KBU LVS

Im deutschen Markt gibt es mehrere etablierte Alternativen:

  • Inconso WMS (Körber): Marktführender Anbieter für große Logistikzentren, ebenfalls auf Anfrage
  • proLogistik WMS: Ähnliches Segment, gut für Handel und E-Commerce-Logistik
  • Sage WMS: Eher für mittelständische Unternehmen mit einfacheren Anforderungen
  • SAP Extended Warehouse Management (EWM): Für Unternehmen, die bereits tief in SAP integriert sind

Wer überlegt, im Zuge einer Digitalisierung auch den Automation-Gedanken auf Logistikprozesse auszuweiten, sollte WMS-Einführung und Prozessautomatisierung von Anfang an gemeinsam planen.

Überblick

KBU LVS ist ein ernstzunehmender Spezialist für Intralogistik mit langer Marktpräsenz und validierten Leistungsversprechen. Für Unternehmen, die ein robustes, praxiserprobtes Lagerverwaltungssystem suchen und bereit sind, in eine individuelle Einführung zu investieren, ist das Tool eine gute Wahl.

Der fehlende Preistransparenz und die dünne externe Bewertungslage machen eine gründliche Evaluierung notwendig. Referenzbesuche bei bestehenden Kunden sind bei dieser Investitionsgröße unbedingt zu empfehlen.

Überblick

Preismodell
auf-anfrage
Individuelle Projektpreise, keine öffentlichen Listenpreise. Anfrage direkt beim Anbieter. Stand März 2026.
Herkunft
🇪🇺 Deutschland DSGVO-Vorteil
Features
  • Dynamisch-chaotische Lagerhaltung und Mehrlagerfähigkeit
  • Kommissionierung via Pick-by-Scan, Pick-by-Light, Pick-by-Voice und Pick-by-Vision
  • Echtzeit-Materialfluss-Cockpit für Tablet und Smartphone
  • ERP-Schnittstellen zu SAP, Microsoft Dynamics, Navision, INFOR, JD Edwards u.a.
  • Steuerung vollautomatischer Systeme: Hochregal, Shuttle, Fördertechnik
  • MHD-Verwaltung, Chargenverwaltung und KANBAN-Unterstützung
  • Funk-Leit-System (KBU-FLS) zur Staplerführung mit Leerfahrt-Minimierung
  • KI-gestützter Support-Agent für 24/7-Nutzerhilfe

Vorteile

  • + Über 35 Jahre Erfahrung, vom Fraunhofer Institut IML validiert
  • + Bewährt im Einsatz bei großen Distributionszentren mit bis zu 45.000 Shuttle-Lagerplätzen
  • + Messbare Effizienzgewinne: bis zu 38% schnellere Auftragsabwicklung, bis zu 50% geringere Kommissionierkosten
  • + Vollständig modular, skaliert von kleinen Lagern bis zu hochautomatisierten Anlagen

Nachteile

  • - Keine öffentlichen Preise, aufwändiger Beschaffungsprozess
  • - Kaum unabhängige Kundenbewertungen auf Plattformen verfügbar
  • - Primär für mittlere bis große Unternehmen ausgelegt, für kleine Betriebe oft überdimensioniert

Tags

Lagerverwaltung WMS Intralogistik ERP-Integration Kommissionierung Automatisierung Lager

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