kamium
DSGVO-konforme Enterprise-KI-Plattform, die in der eigenen Microsoft-Azure-Umgebung läuft. Zugriff auf Modelle von OpenAI, Anthropic, Google und Mistral.
Übersicht zu kamium: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist kamium?
kamium ist eine Enterprise-KI-Plattform, die direkt in der eigenen Microsoft-Azure-Umgebung des Kunden installiert wird. Das bedeutet: Deine Daten verlassen zu keinem Zeitpunkt dein Unternehmen. Über die Plattform greifst du auf KI-Modelle von OpenAI, Anthropic, Google und Mistral zu, ohne separate Verträge mit jedem Anbieter schließen zu müssen.
Entwickelt wird kamium von Zweitag, einem Softwareunternehmen aus Deutschland mit über 15 Jahren Erfahrung. Die Plattform nutzt Azure OpenAI Services mit expliziten Vereinbarungen, dass keine Eingaben für das Modelltraining verwendet werden.
Für wen eignet sich kamium?
kamium richtet sich an mittelständische und große Unternehmen, die KI produktiv einsetzen wollen und gleichzeitig maximale Kontrolle über ihre Daten benötigen. Besonders relevant ist die Plattform für Branchen mit strengen Datenschutzanforderungen wie Recht, Finanzen und Gesundheitswesen.
Voraussetzung ist eine bestehende oder geplante Microsoft-Azure-Infrastruktur. Unternehmen ohne Azure-Umgebung müssten diese zunächst aufsetzen, was zusätzlichen Aufwand bedeutet.
kamium im Arbeitsalltag
Nach der Installation in deiner Azure-Umgebung nutzen deine Teams kamium über eine zentrale Oberfläche. Du kannst eigene Assistenten erstellen, die auf internes Wissen aus SharePoint oder Confluence zugreifen. Die Plattform unterstützt Chat, Bildgenerierung und Websuche.
kamium bietet ein eigenes KI-Adoptionsprogramm: Workshops, Schulungen und persönliches Onboarding helfen, KI im Unternehmen tatsächlich in den Arbeitsalltag zu integrieren. Es geht nicht nur um die Technologie, sondern auch um die Akzeptanz im Team.
Preise und Pläne
Der Business-Plan kostet 600 EUR pro Monat bei jährlicher Zahlung und umfasst 30 aktive Nutzer. Jeder weitere Nutzer kostet 10 EUR pro Monat. Der Enterprise-Plan startet ab 1.800 EUR pro Monat für 150+ aktive Nutzer mit Mengenrabatten.
Dazu kommen Azure-Infrastrukturkosten von circa 150 EUR pro Monat plus 1 bis 3 EUR pro Nutzer für Token-Verbrauch. Bei monatlicher statt jährlicher Zahlung liegen die Basispreise rund 20 % höher. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt ein Jahr. Eine 14-tägige kostenlose Testversion ist verfügbar.
Stärken und Schwächen
Die größte Stärke von kamium ist die Datensouveränität. Da die Plattform in der eigenen Azure-Umgebung läuft, haben Unternehmen die volle Kontrolle über ihre Daten. Der Multi-Modell-Zugriff bietet Flexibilität, und das KI-Adoptionsprogramm ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal, das über die reine Software hinausgeht.
Die Bindung an Microsoft Azure ist gleichzeitig die größte Einschränkung. Unternehmen ohne Azure müssten erst die Infrastruktur aufbauen. Die zusätzlichen Azure-Kosten machen die Gesamtkosten weniger transparent als bei reinen SaaS-Lösungen.
Alternativen zu kamium
Vergleichbare DSGVO-konforme KI-Plattformen sind DeutschlandGPT, Logicc und Omnifact Chat. Wer eine Self-Hosted-Lösung ohne Azure-Bindung sucht, kann sich Jan.ai oder LocalAI ansehen.
Überblick
kamium ist die richtige Wahl für Unternehmen, die maximale Datenkontrolle brauchen und bereits Microsoft Azure nutzen. Die Kombination aus Multi-Modell-Plattform und KI-Adoptionsprogramm ist durchdacht. Die Preise sind für den Enterprise-Bereich angemessen, allerdings solltest du die Azure-Zusatzkosten in die Kalkulation einbeziehen.
Überblick
- ✓ Installation in der eigenen Microsoft-Azure-Umgebung
- ✓ Zugriff auf KI-Modelle von OpenAI, Anthropic, Google und Mistral
- ✓ Enterprise-Wissensintegration über SharePoint und Confluence (RAG)
- ✓ Volle DSGVO-Konformität, da Daten das Unternehmen nicht verlassen
- ✓ Persönliches Onboarding und KI-Adoptionsprogramm
Vorteile
- + Maximale Datenkontrolle durch Betrieb in der eigenen Azure-Umgebung
- + Multi-Modell-Zugriff ohne Vendor-Lock-in
- + Persönliches Onboarding und Adoptionsprogramm mit Workshops
Nachteile
- - Setzt Microsoft Azure als Infrastruktur voraus
- - Zusätzliche Azure-Kosten kommen zum Plattformpreis hinzu