Freedcamp
Freedcamp ist ein kostenloses Projektmanagement-Tool mit unbegrenzten Projekten, Aufgaben und Speicher. Es bietet Task-Listen, Kanban-Boards, Gantt-Diagramme, Zeiterfassung, Diskussionen und ein CRM in einer Plattform, die für Teams jeder Größe skaliert.
Übersicht zu Freedcamp: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist Freedcamp?
Freedcamp ist ein amerikanisches Projektmanagement-Tool, das seit 2010 am Markt ist und mit einem ungewöhnlichen Versprechen antritt: Die Kernfunktionen sind kostenlos, und zwar ohne Einschränkung bei Projekten, Nutzern oder Speicher. Das Ziel dahinter ist klar formuliert: Kollaboration soll für jedes Team zugänglich sein, unabhängig vom Budget.
Das Tool richtet sich sowohl an Einzelpersonen und kleine Teams als auch an größere Unternehmen, die ein skalierbares System mit breitem Funktionsumfang suchen. Die modulare Struktur erlaubt es, nur die Bereiche zu aktivieren, die man wirklich braucht.
Für wen eignet sich Freedcamp?
Freedcamp ist besonders interessant für Teams, die einen soliden Einstieg ins digitale Projektmanagement suchen, ohne sofort ein monatliches Budget einplanen zu müssen. Relevante Anwendungsfälle:
- Agenturen und Dienstleister, die mehrere Kundenprojekte parallel verwalten und keine Pro-Kopf-Kosten für alle Projektbeteiligten zahlen wollen
- Start-ups und kleine Teams, die Aufgabenverwaltung, Dokumentation und Zeiterfassung in einem System bündeln wollen
- Unternehmen, die ein Tool mit White-Label-Option für die Zusammenarbeit mit Kunden suchen (Enterprise)
- Teams, die CRM-Funktionalität neben dem Projektmanagement brauchen, aber kein separates System einführen wollen
Wer ein visuell modernes Interface wie bei Notion oder Linear priorisiert, wird sich bei Freedcamp weniger zu Hause fühlen. Das Tool legt den Schwerpunkt auf Funktionstiefe, nicht auf Design.
Freedcamp im Arbeitsalltag
Ein typischer Einsatz: Ein Team legt in Freedcamp unbegrenzt viele Projekte an, strukturiert Aufgaben in Task-Listen oder per Drag-and-drop im Kanban-Board und verfolgt Deadlines über die Kalenderansicht. Für komplexe Projekte lassen sich Subtasks und Meilensteine definieren. Die Gantt-Ansicht (ab Pro) zeigt die Zeitplanung auf einen Blick.
Parallel läuft die interne Kommunikation über das Diskussionsmodul, das E-Mail-Threads ersetzen soll. Wer Zeit für Kunden erfasst, kann Zeiteinträge direkt in Rechnungen umwandeln. Im Business-Plan kommt ein Issue Tracker für Softwareprojekte und ein Wiki für Dokumentation dazu.
Preise und Pläne
Freedcamp bietet vier Stufen:
- Free: kostenlos, unbegrenzte Projekte, Aufgaben, Nutzer und Speicher. Enthält Aufgabenverwaltung, Kanban, Meilensteine, Diskussionen, Kalender, Zeiterfassung und Passwortmanager.
- Pro: ab 1,49 USD pro Nutzer/Monat (jährlich). Ergänzt E-Mail-Integration und Cloud-Speicher-Anbindung (Google Drive, Dropbox, OneDrive).
- Business: ab 7,49 USD pro Nutzer/Monat (jährlich). Schaltet Issue Tracker, Wiki, CRM, Invoicing, Projektvorlagen und Berichte frei.
- Enterprise: ab 16,99 USD pro Nutzer/Monat (jährlich). Enthält White Label, SSO mit SAML, private Cloud-Instanz und Priority-Support.
Alle Preise gelten bei Jahresabrechnung. Stand: April 2026.
Stärken und Schwächen
Stärken:
- Einer der großzügigsten Free-Pläne im Projektmanagement-Bereich überhaupt
- Breiter Funktionsumfang: CRM, Invoicing, Wiki und Issue Tracker in einem Tool
- Sehr günstige kostenpflichtige Pläne im Vergleich zu Wettbewerbern
Schwächen:
- Design und UX wirken nicht mehr zeitgemäß
- Einige wichtige Features wie Gantt erst ab dem kostenpflichtigen Plan
- US-amerikanischer Anbieter, DSGVO-Status sollte für europäische Unternehmen geprüft werden
Alternativen zu Freedcamp
Wer mehr Wert auf ein modernes Interface legt, kann Asana, ClickUp oder Notion prüfen. Trello ist eine schlankere Alternative für rein Kanban-basierte Teams. Wer auf EU-Datenschutz Wert legt, sollte Stackfield oder Projektron in Betracht ziehen. Für Teams, die primär Software-Entwicklung managen, bietet Linear ein deutlich besseres Erlebnis.
Überblick
Freedcamp ist eine solide Wahl für Teams, die ein vollständiges Projektmanagement-System ohne Einstiegskosten suchen. Der Free-Plan ist außergewöhnlich großzügig, die Funktionstiefe stimmt und die Preise der kostenpflichtigen Pläne sind fair. Was fehlt, ist ein zeitgemäßes Interface. Wer damit leben kann, bekommt für wenig Geld sehr viel Funktionalität.
Überblick
- ✓ Unbegrenzte Projekte, Aufgaben und Speicher auch im Free-Plan
- ✓ Task-Listen und Kanban-Boards für flexible Aufgabenverwaltung
- ✓ Subtasks für die Aufgliederung komplexer Aufgaben
- ✓ Gantt-Diagramme für die Zeitplanung auf Projektebene (kostenpflichtig)
- ✓ Meilensteine und Kalenderansicht für Deadlines und Übersichten
- ✓ Diskussionen als zentraler Kommunikationskanal im Team
- ✓ Integriertes Zeiterfassungs-Modul für Produktivität und Abrechnung
- ✓ Issue Tracker für strukturiertes Bug- und Problemmanagement (Business+)
- ✓ Wiki für Projektdokumentation mit Versionierung (Business+)
- ✓ CRM-Modul für Kontaktverwaltung und Lead-Tracking (Business+)
- ✓ Invoicing direkt aus Zeiterfassungseinträgen (Business+)
- ✓ White-Label-Option mit eigener Domain und Logo (Enterprise)
- ✓ Integrationen mit Google Drive, Dropbox, OneDrive, Google Calendar und Zapier
- ✓ Mobile Apps für iOS und Android sowie Desktop-Apps für Windows und Mac
Vorteile
- + Sehr großzügiger Free-Plan mit wirklich unbegrenzten Projekten und Nutzern
- + Breiter Funktionsumfang, der weit über klassisches Aufgabenmanagement hinausgeht
- + Günstige kostenpflichtige Pläne im Vergleich zu Wettbewerbern wie Asana oder Monday
- + Modular aufgebaut, sodass Teams nur die Module aktivieren, die sie wirklich brauchen
Nachteile
- - Oberfläche wirkt im Vergleich zu neueren Tools weniger modern
- - Gantt-Diagramme und einige Kernmodule erst ab dem Pro-Plan verfügbar
- - Anbieter sitzt in den USA (Freedcamp Inc.), DSGVO-Konformität muss geprüft werden
- - Support im Free-Plan eingeschränkt, Priority-Support nur in der Enterprise-Variante