Framer
No-Code-Website-Builder für Designer, der professionelles Web-Design mit CMS, Hosting und KI-Funktionen kombiniert. Für Agenturen, Freelancer und Unternehmen mit Design-Anspruch.
Übersicht zu Framer: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist Framer?
Framer ist ein Website-Builder, der sich bewusst an Designer richtet. Während andere Tools das Bauen von Websites vereinfachen, bietet Framer volle Gestaltungsfreiheit ohne direktes Code-Schreiben. Das Ergebnis sind Websites, die aussehen, als wären sie von einem Entwickler gebaut, erstellt durch einen Designer.
Das Unternehmen sitzt in Amsterdam und hat sich mit dem Wandel von einem Prototyping-Tool zu einem vollwertigen Website-Builder neu positioniert. Heute enthält Framer CMS, Hosting, KI-Funktionen, SEO-Tools und sogar A/B-Testing. Die Plattform ist keine Insellösung mehr, sondern ein vollständiger Stack für professionelle Websites.
Der Unterschied zu Webflow: Framer ist einsteigerfreundlicher gestaltet, hat aber ähnliche Design-Ambitionen. Der Unterschied zu Wix oder Squarespace: deutlich mehr gestalterische Kontrolle, aber auch mehr Lernaufwand.
Für wen eignet sich Framer?
Framer passt gut zu Designern, Freelancern und kleinen Agenturen, die hochwertige Websites für Kunden bauen und dabei auf Flexibilität angewiesen sind. Auch Startups und Unternehmensmarken, die Wert auf visuelles Design legen, sind eine typische Zielgruppe.
Gut geeignet für:
- Designer und Kreativagenturen, die Kunden-Websites ohne Entwickler bauen
- Marketingteams, die Landingpages schnell und eigenständig umsetzen wollen
- Unternehmen, die eine stark designgetriebene Website ohne großen Entwicklungsaufwand benötigen
Nicht geeignet für:
- Vollständige E-Commerce-Shops mit eigenem Warenwirtschaftssystem (dafür braucht es Shopify oder Shopware)
- Nutzer ohne Design-Grundkenntnisse, die sofort fertige Ergebnisse erwarten
- Sehr inhaltsgetriebene Websites mit komplexen CMS-Anforderungen
Framer im Arbeitsalltag
Ein Freelance-Designer übernimmt eine Website für ein Beratungsunternehmen. In Framer baut er die Startseite direkt im Browser, zieht Elemente, setzt Animationen und verbindet Blogbeiträge über das CMS. Der Kunde bekommt Editor-Zugang und pflegt Texte selbst ein. Hosting und Domain sind inklusive. Das ganze Projekt geht in zwei Wochen live, ohne einen Entwickler einzubeziehen.
Für Webdesign-Projekte mit hohem Design-Anspruch und begrenztem Entwicklungsbudget ist Framer oft die effizienteste Lösung. In Kombination mit externen E-Commerce-Lösungen oder Buchungstools lassen sich auch komplexere Setups realisieren.
Preise und Pläne
Stand April 2026, Preise bei Jahresabrechnung:
- Free: kostenlos, keine Custom Domain, limitiert auf 10 CMS Collections und 1.000 Seiten
- Basic: 10 USD/Monat, Custom Domain, 30 Seiten, 1 CMS Collection
- Pro: 30 USD/Monat, 150 Seiten, 10 CMS Collections, Staging, A/B-Testing als Add-on
- Scale: ab 100 USD/Monat + Nutzung, 300 Seiten, 20 Collections, Priority Support
- Enterprise: Preis auf Anfrage
Zusätzliche Editoren kosten 20 bis 40 USD/Monat je nach Plan.
Stärken und Schwächen
Stärken:
- Design-Qualität und Flexibilität deutlich über Standard-Website-Buildern
- Free-Plan für erste Projekte und Experimente
- Aktive Community, viele Templates und regelmäßige Feature-Updates
- KI-Funktionen direkt integriert, kein separates Tool nötig
Schwächen:
- Lernkurve steiler als bei einfacheren Buildern
- CMS im Basic-Plan mit nur 1 Collection sehr einschränkend
- Kein natives E-Commerce-System, Shop-Funktionen nur über externe Integrationen
Alternativen zu Framer
- Webflow: Ähnliche Zielgruppe, mehr CMS-Stärke, höhere Komplexität und höherer Preis
- Squarespace: Einfacher zu bedienen, weniger Design-Freiheit, stärker für Content-Websites
- WordPress + Elementor: Mehr Kontrolle und Erweiterbarkeit, aber höherer Wartungsaufwand
Überblick
Framer ist die erste Wahl, wenn Design wichtiger ist als Funktionsumfang. Für Agenturen, Freelancer und Teams, die hochwertige Marketing-Websites ohne Entwickler bauen wollen, liefert Framer ein starkes Ergebnis. Wer einen vollständigen E-Commerce-Shop oder ein komplexes CMS braucht, ist mit spezialisierten Plattformen besser beraten. Für einen niedrigen Einstiegspreis und einen Free-Plan zum Testen lohnt sich Framer in jedem Fall als erste Evaluation.
Bewertungen im Überblick
Überblick
- ✓ Visueller Website-Builder mit Design-Freiheit auf Code-Niveau
- ✓ Integriertes CMS für dynamische Inhalte
- ✓ KI-gestützte Design-Tools und Textgenerierung
- ✓ Staging-Umgebung und Rollenverwaltung (ab Pro)
- ✓ A/B-Testing als Add-on
- ✓ Schnelles Hosting mit eingebautem SEO
Vorteile
- + Design-Qualität und Flexibilität weit über Standard-Website-Buildern
- + Free-Plan zum Einstieg ohne Kreditkarte
- + Aktive Community und viele fertige Templates
Nachteile
- - Steilere Lernkurve als Wix oder Squarespace
- - CMS-Limits im Basic-Plan sehr einschränkend (1 Collection)
- - Kein vollwertiges E-Commerce-System, nur über Integrationen