entry:project
entry:project ist eine modulare Unternehmenssoftware aus Deutschland, die Agenturen und Dienstleister bei der projektorientierten Geschäftsverwaltung unterstützt. Von Zeiterfassung und Job-Controlling bis zur DATEV-Schnittstelle und Dokumentenverwaltung.
Übersicht zu entry:project: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist entry:project?
entry:project ist eine Unternehmenssoftware, die 1992 speziell für Agenturen entwickelt wurde und sich seitdem zu einer Komplettlösung für projektorientierte Dienstleistungsunternehmen weiterentwickelt hat. Hinter der Software steht die QUADRAT GmbH aus Flensburg.
Der Grundgedanke: Statt mehrerer Insellösungen für Zeiterfassung, Projektplanung, Buchhaltung und Reporting nutzen alle Abteilungen einer Agentur ein einziges System. Von der Grafikabteilung bis zur Geschäftsführung.
Für wen eignet sich entry:project?
entry:project richtet sich an Agenturen, Kreativbüros und Dienstleistungsunternehmen, die ihre Projekte, Budgets und Auslastungen zentral steuern wollen. Besonders relevant ist das Tool für:
- Werbe- und Kommunikationsagenturen, die Projekte von der Anfrage bis zur Abrechnung komplett im Blick behalten wollen
- Unternehmen, die bereits DATEV nutzen und ihre Software nahtlos angebunden haben möchten
- Mittelständische Dienstleister, die mehrere Teams und Projekte gleichzeitig steuern
- Betriebe mit Steuerberater-Anbindung, die Rechnungsdaten automatisiert übergeben wollen
Für Teams, die hauptsächlich agile Softwareentwicklung betreiben oder stark auf internationale Kollaboration angewiesen sind, sind modernere Alternativen wie Linear oder Jira besser geeignet.
entry:project im Arbeitsalltag
Ein typischer Ablauf: Ein neues Projekt kommt rein, wird als Job angelegt und mit Budget und Zeitplan versehen. Alle Mitarbeiter erfassen ihre Zeiten sekundengenau. Das Job-Controlling zeigt jederzeit, ob das Projekt im Budgetrahmen liegt. Am Monatsende werden Rechnungen erstellt und per Klick als PDF verschickt, gleichzeitig werden die Daten für DATEV exportiert. Die Geschäftsführung sieht in Echtzeit, ob die Monatsziele erreicht werden.
Die Software ist modular aufgebaut. Wer nur Zeiterfassung und Projektverwaltung braucht, startet schlanker. Wer zusätzlich Dokumentenverwaltung, Online-Banking oder Mandantenfähigkeit benötigt, erweitert das System entsprechend.
Module und Erweiterungen
entry:project bietet unter anderem folgende optionale Module:
- DATEV-Schnittstelle: Export von Rechnungen, Fremdkosten, Kassenbuch und Kontakten direkt ans Steuerberaterbüro
- Dokumentenverwaltung: Anbindung an Netzwerklaufwerke mit automatisierten Ordnerstrukturen
- DokuScanner: Eingangsrechnungen und externe Dokumente scannen und projektbezogen ablegen
- E-Mail und Kalender: Automatische Zuordnung von E-Mails zu Kunden und Projekten via IMAP
- Job-Controlling: Tägliche Berichte zum Projektstatus und Budget direkt per E-Mail
- Mandantenfähigkeit: Mehrere Unternehmen in einer Instanz verwalten
Preise und Lizenzierung
entry:project wird nicht zum Festpreis vertrieben. Der Preis richtet sich nach dem gewählten Modul-Mix und der Nutzerzahl. Interessenten können eine Demo und ein individuelles Angebot direkt beim Anbieter anfragen. Stand: April 2026.
Stärken und Schwächen
Stärken:
- Tiefes Verständnis für die Prozesse von Agenturen und Kreativbetrieben, das sich in 30 Jahren Marktpräsenz entwickelt hat
- DATEV-Integration ist für den deutschen Markt ein echtes Unterscheidungsmerkmal
- Deutschsprachiger Anbieter, datenschutzrechtlich im DSGVO-Bereich positioniert
Schwächen:
- Keine öffentlich einsehbaren Preise erschweren den schnellen Vergleich
- Das Interface wirkt im Vergleich zu moderneren Cloud-Lösungen eher klassisch
- Wenig Bewertungen auf gängigen Software-Vergleichsplattformen, was eine unabhängige Einschätzung schwierig macht
Alternativen zu entry:project
Wer ähnliche Funktionen sucht, kann Teamwork, Harvest oder Moco prüfen. Moco richtet sich ebenfalls an Agenturen im deutschsprachigen Raum und hat ein modernes Interface mit klarer Preisstruktur. Teamwork bietet umfangreiches Projektmanagement mit Zeiterfassung. Wer speziell die Kombination aus Zeiterfassung und Buchhaltung braucht, sollte auch sevDesk oder Lexware mit Zeiterfassungszusatz in Betracht ziehen.
Überblick
entry:project ist eine ausgereifte Branchenlösung für Agenturen und projektorientierte Dienstleister, die ihre Prozesse in einem deutschen System konsolidieren wollen. Die DATEV-Integration und die modulare Struktur sind echte Pluspunkte. Wer eine moderne, Cloud-native Oberfläche mit transparenten Preisen erwartet, wird sich eher bei neueren Wettbewerbern umschauen.
Überblick
- ✓ Projektmanagement mit grafischem Aufgabenplan für Teams
- ✓ Sekundengenaue Zeiterfassung und Stundenzettel
- ✓ Job-Controlling mit täglichen und ereignisabhängigen Budgetberichten
- ✓ Rentabilitätsübersicht und betriebswirtschaftliche Auswertungen auf Knopfdruck
- ✓ DATEV-Schnittstelle für Rechnungen, Fremdkosten und Kontakte
- ✓ Dokumentenverwaltung mit Anbindung an Dateiserver über AFP/SMB
- ✓ DokuScanner für Eingangsrechnungen und externe Dokumente
- ✓ E-Mail- und Kalenderintegration via IMAP/SMTP
- ✓ Elektronischer Rechnungsversand als PDF mit automatischer Protokollierung
- ✓ Mandantenfähigkeit für mehrere Unternehmen in einer Instanz
Vorteile
- + Speziell für Agenturen und projektorientierte Dienstleister konzipiert, seit über 30 Jahren am Markt
- + Modular erweiterbar, sodass nur die tatsächlich benötigten Funktionen bezahlt werden
- + DATEV-Integration vereinfacht die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater erheblich
- + Deutschsprachiger Anbieter mit Sitz in Flensburg, DSGVO-konform
Nachteile
- - Preise werden nicht öffentlich kommuniziert, Anfrage notwendig
- - Primär für Agenturen und Dienstleistungsunternehmen optimiert, weniger geeignet für produzierende Betriebe
- - Optisch und funktional eher klassische Software, kein modernes Cloud-First-Ansatz erkennbar
- - Für sehr kleine Teams ohne dediziertes Controlling möglicherweise umfangreicher als nötig