Donut
Donut ist eine Employee-Experience-Plattform, die direkt in Slack und Microsoft Teams läuft. Sie automatisiert Onboarding-Workflows, vernetzt Mitarbeiter durch KI-gestützte Introductions und fördert Teamkultur durch Anerkennung und Watercooler-Gespräche.
Übersicht zu Donut: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist Donut?
Donut ist eine Employee-Experience-Plattform, die sich vollständig in Slack oder Microsoft Teams integriert. Das Besondere: Es gibt keine separate App oder ein weiteres Dashboard, das Mitarbeiter öffnen müssen. Donut läuft direkt dort, wo das Team ohnehin kommuniziert.
Das Tool adressiert drei typische Herausforderungen in modernen Arbeitsumgebungen: mangelhaftes Onboarding, fehlende informelle Verbindungen zwischen Kollegen und eine schwer skalierbare Anerkennungskultur. Besonders für Remote- und Hybrid-Teams, bei denen zufällige Flurgespräche wegfallen, schafft Donut digitale Ersatzformate.
Für wen eignet sich Donut?
Donut eignet sich vor allem für:
- HR-Teams, die Onboarding-Prozesse standardisieren und automatisieren wollen, ohne jeden neuen Mitarbeiter manuell zu begleiten
- Unternehmen mit verteilten oder remote arbeitenden Teams, die gezielt Verbindungen zwischen Kollegen fördern wollen
- People Operations und Culture Teams, die Anerkennung und Teamkultur systematisch statt ad hoc gestalten wollen
- Organisationen, die bereits auf Slack oder Microsoft Teams setzen und keine neue Software einführen wollen
Für kleine Teams unter 20 Personen oder Unternehmen ohne Slack/Teams-Nutzung macht Donut wenig Sinn.
Donut im Arbeitsalltag
Ein konkretes Szenario: Ein neuer Mitarbeiter tritt dem Unternehmen bei. Donut sendet automatisch eine Begrüßungsnachricht, stellt relevante Ansprechpartner vor und schickt in den ersten Wochen strukturierte Aufgaben und Informationen als Slack-Nachrichten. HR muss dabei nichts manuell anstoßen.
Parallel dazu matched Donut wöchentlich oder monatlich Kollegen aus verschiedenen Teams für ein kurzes Kennenlerngespräch. Wer sich schon lang nicht gesehen hat oder abteilungsübergreifend noch nicht verbunden ist, erhält eine automatische Einladung zum virtuellen Kaffee. Diese Introductions-Funktion nutzen über 18,5 Millionen Mal verbundene Paare auf der Plattform.
Das Shoutouts-Feature ermöglicht es Mitarbeitern, Kollegen öffentlich in Slack zu loben und Punkte zu vergeben, die gegen Belohnungen eingelöst werden können.
Preise und Pläne
Donut berechnet Preise pro Workspace, nicht pro Nutzer:
- Free: Kostenlos. Grundfunktionen für Intros, Watercooler und Celebrations mit begrenzten Teilnehmerkapazitäten.
- Standard: Ab 74 USD/Monat (Jahresabrechnung). Unbegrenzte Intros, erweiterte Anpassung, 50+ HRIS-Integrationen.
- Premium: Ab 119 USD/Monat (Jahresabrechnung). Peer-to-Peer-Anerkennung, unbegrenzte Journey-Automatisierungen, vorgefertigte Onboarding-Templates.
- Enterprise: Individuell. Dedicated Customer Success Manager, Priority Support, Enterprise Grid.
Stand: April 2026. Jahresabrechnung günstiger als monatliche Zahlung.
Stärken und Schwächen
Stärken:
- Nahtlose Integration in bestehende Kommunikationswerkzeuge ohne Wechsel der Umgebung
- Skalierbare Kulturarbeit für Remote- und Hybrid-Teams
- Breite HRIS-Integrationen für automatisierten Datenaustausch
Schwächen:
- Vollständig abhängig von Slack oder Teams, kein Standalone-Betrieb
- Preismodell pro Workspace kann für kleine Teams teuer wirken
- DSGVO-Compliance bei US-Anbieter separat zu prüfen
Alternativen zu Donut
Für Onboarding-Automatisierung ohne Slack-Abhängigkeit bieten Leapsome, Enboarder oder BambooHR (mit eigenem Onboarding-Modul) mehr Unabhängigkeit. Im Bereich Mitarbeitervernetzung gibt es kaum direkte Konkurrenten mit ähnlichem Slack-First-Ansatz. Wer nur die Anerkennungskomponente sucht, findet mit Bonusly oder Kudos schlankere Alternativen.
Überblick
Donut löst ein echtes Problem: In Remote- und Hybrid-Teams entsteht keine Unternehmenskultur von alleine. Das Tool schafft die Strukturen, die in physischen Büros durch Zufall entstehen. Wer bereits Slack oder Teams nutzt und den Aufwand für Onboarding, Vernetzung und Anerkennung reduzieren will, sollte Donut testen. Der Free-Plan ermöglicht einen risikofreien Einstieg. Die Abhängigkeit von Slack oder Teams ist der entscheidende Faktor bei der Evaluierung.
Überblick
- ✓ Donut Journeys: Automatisierte Onboarding-Workflows mit Nachrichten, Aufgaben und Umfragen
- ✓ Donut Channels: KI-gestützte Matching-Funktion für teamübergreifende Introductions
- ✓ Shoutouts: Peer-to-Peer-Anerkennungssystem mit Punkten, Abzeichen und Belohnungen
- ✓ Gatheround by Donut: Interaktive Video-Sessions mit KI-gestützten Gesprächsagenden
- ✓ Watercooler-Channels: Automatisierte Gesprächsthemen für informellen Austausch
- ✓ Celebrations: Automatische Nachrichten zu Geburtstagen und Jubiläen
- ✓ HRIS-Synchronisierung mit über 50 Systemen wie BambooHR, Workday, Greenhouse
- ✓ Integrationen mit Google Calendar, Zoom, Figma, Okta und Microsoft Teams
- ✓ Analytics-Dashboard für Engagement-Metriken und Programmerfolg
Vorteile
- + Keine separate App nötig: Alles läuft direkt in Slack oder Teams, wo das Team bereits arbeitet
- + Spart manuelle HR-Arbeit beim Onboarding durch vollständig automatisierbare Workflows
- + Stärkt nachweislich Teamkonnektivität, besonders für Remote- und Hybrid-Teams
- + Über 20.000 Teams nutzen die Plattform, was auf eine ausgereifte Lösung hindeutet
Nachteile
- - Setzt bestehende Slack- oder Teams-Nutzung voraus, kein Standalone-Betrieb möglich
- - Preisgestaltung pro Workspace, nicht pro Nutzer, macht die Kosten bei kleinen Teams vergleichsweise hoch
- - Fokus auf Kultur und Vernetzung, kein klassisches Projektmanagement oder Aufgaben-Tracking
- - US-amerikanischer Anbieter, DSGVO-Konformität muss geprüft werden