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Craft CMS
E-Commerce freemium USA

Craft CMS

Flexibles Content Management System mit Fokus auf individuelle Inhaltsstrukturen. Self-hosted oder Cloud, mit starker Lokalisierung und E-Commerce-Erweiterung.

Übersicht zu Craft CMS: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.

Was ist Craft CMS?

Craft CMS ist ein Content Management System von Pixel & Tonic, das auf maximale Flexibilität bei der Content-Modellierung setzt. Statt vordefinierter Seitentypen definierst du in Craft deine eigenen Inhaltsstrukturen: Felder, Sektionen, Kategorien und Beziehungen zwischen Inhalten. Das CMS gibt dir kein starres Raster vor, sondern passt sich deinem Projekt an.

Technisch basiert Craft auf dem PHP-Framework Yii und nutzt Twig als Templating-Engine. Alternativ lässt sich Craft headless betreiben, mit einer automatisch generierten GraphQL API. Seit einigen Jahren bietet Pixel & Tonic mit Craft Cloud auch eine gehostete Variante an.

Für wen eignet sich Craft CMS?

Craft ist ein Entwickler-CMS. Es richtet sich an Agenturen und Teams, die maßgeschneiderte Websites bauen und dabei volle Kontrolle über die Content-Struktur behalten wollen. Typische Projekte sind Unternehmenswebsites, Markenportale, mehrsprachige Plattformen und Content-getriebene Anwendungen.

Für Nutzer ohne Entwicklerkenntnisse ist Craft weniger geeignet. Es gibt keinen Drag-and-Drop-Baukasten. Wer einen Shop aufbauen will, kann mit Craft Commerce arbeiten, sollte aber wissen, dass dedizierte E-Commerce-Plattformen wie Shopware oder Shopify im Funktionsumfang deutlich weiter sind.

Craft CMS im Arbeitsalltag

Ein typisches Craft-Projekt: Dein Entwickler definiert die Inhaltsstruktur (Sektionen, Felder, Entry Types) und baut das Frontend mit Twig-Templates oder als Headless-App mit React/Vue. Redakteure pflegen Inhalte über ein aufgeräumtes Control Panel mit Live Preview, Drafts und Versionierung.

Die Multi-Site-Funktion erlaubt es, mehrere Websites oder Sprachversionen aus einer Installation heraus zu betreiben. Das ist besonders für internationale Projekte wertvoll. Die Lokalisierung geht bis auf Feldebene, jedes einzelne Feld kann pro Locale individuell befüllt werden.

Preise und Pläne

Craft bietet vier Editionen:

  • Solo (kostenlos): Ein Nutzerkonto. Alle Kernfunktionen inklusive Multi-Site, GraphQL API und unbegrenzte Inhalte. Ideal zum Testen oder für kleine Projekte.
  • Team (279 USD einmalig): Bis zu fünf Nutzerkonten mit einer anpassbaren Nutzergruppe. Ein Jahr Updates inklusive, Verlängerung für 99 USD/Jahr. Kostenlos auf Craft Cloud.
  • Pro (399 USD einmalig): Unbegrenzte Nutzer und Gruppen. Branded Control Panel. Ein Jahr Updates, Verlängerung 99 USD/Jahr. Kostenlos auf Craft Cloud.
  • Enterprise: Individuelles Pricing mit SAML SSO, dedizierten Support und Procurement-Unterstützung.

Craft Commerce (E-Commerce-Erweiterung) kostet zusätzlich. Stand: April 2026.

Stärken und Schwächen

Stärken:

  • Die Content-Modellierung ist konkurrenzlos flexibel. Du baust genau die Struktur, die dein Projekt braucht.
  • Saubere Codebasis und gute Dokumentation machen die Entwicklung effizient
  • Einmaliger Kaufpreis statt monatlicher SaaS-Kosten ist für viele Projekte wirtschaftlicher
  • Die Lokalisierung ist auf Enterprise-Niveau, ohne Enterprise-Preise

Schwächen:

  • Ohne PHP/Twig-Know-how geht nichts. Craft ist kein Baukasten.
  • Craft Commerce deckt E-Commerce-Basics ab, kann aber mit Shopware oder Shopify nicht mithalten
  • Self-hosted bedeutet: Hosting, Updates und Sicherheit liegen bei dir
  • Das Plugin-Ökosystem ist solide, aber kleiner als bei WordPress

Alternativen zu Craft CMS

Für Teams, die ein ähnlich flexibles CMS mit größerem Plugin-Ökosystem suchen, ist WordPress mit Advanced Custom Fields eine Option. Wer headless arbeiten will, sollte Strapi oder Contentful vergleichen. Für reine E-Commerce-Projekte sind Shopware oder Shopify die bessere Wahl. Statische Websites mit Markdown-Content lassen sich mit Astro oder Eleventy umsetzen.

Überblick

Craft CMS ist eines der besten CMS für individuelle Webprojekte, wenn ein Entwicklerteam vorhanden ist. Die Flexibilität bei der Content-Modellierung, die starke Lokalisierung und das faire Preismodell machen es besonders für Agenturen attraktiv. Wer allerdings einen vollwertigen Online-Shop oder eine No-Code-Lösung sucht, ist mit anderen Tools besser beraten. Für die Anbindung an bestehende Systeme wie ERP & Warenwirtschaft braucht es individuelle Entwicklung oder passende Plugins.

Überblick

Preismodell
freemium
Solo kostenlos (1 Nutzer). Team ab 279 USD einmalig (5 Nutzer). Pro ab 399 USD einmalig (unbegrenzt). Updates-Verlängerung 99 USD/Jahr. Craft Cloud kostet extra. Stand: April 2026.
Herkunft
USA
Features
  • Frei definierbare Inhaltstypen und Feldstrukturen
  • Multi-Site und Multi-Language mit unbegrenzten Locales
  • GraphQL API für Headless-Einsatz
  • Twig-Templating für traditionelles Frontend
  • Live Preview und Drafts-System
  • Craft Commerce als E-Commerce-Erweiterung
  • Plugin Store mit umfangreichem Ökosystem
  • Control Panel in 25 Sprachen verfügbar

Vorteile

  • + Maximale Flexibilität bei der Content-Modellierung
  • + Saubere, entwicklerfreundliche Architektur
  • + Starke Lokalisierung für internationale Projekte
  • + Einmaliger Kaufpreis statt monatlicher SaaS-Gebühren (Self-hosted)
  • + Aktive Community mit 8.000+ Discord-Mitgliedern

Nachteile

  • - Erfordert PHP-Entwicklerkenntnisse für Setup und Anpassung
  • - Kein visueller Page Builder out of the box
  • - Craft Commerce weniger umfangreich als dedizierte Shopsysteme
  • - Hosting und Wartung liegen beim Betreiber (Self-hosted)

Tags

CMS Content Management Headless CMS E-Commerce

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