awork
Projektmanagement-Plattform für Agenturen und Dienstleister mit integrierter Ressourcenplanung, Zeiterfassung und externer Kollaboration.
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Was ist awork?
awork ist eine Projektmanagement-Plattform aus Hamburg, die sich explizit an Agenturen und Dienstleistungsunternehmen richtet. Das Tool verbindet Aufgabenplanung, Ressourcenverwaltung, Zeiterfassung und externe Kollaboration in einer Oberfläche – ohne dass dafür mehrere Werkzeuge parallel laufen müssen.
Der Unterschied zu generischen Tools wie Asana oder ClickUp liegt in der Spezialisierung: awork denkt Projekte konsequent aus der Agentursicht. Das bedeutet Multi-Projekt-Planung über viele Kundenprojekte hinweg, Kapazitätsauslastung über Teams, und die Möglichkeit, Kunden oder Freelancer kostenlos ins System einzuladen – ohne Lizenzkosten für externe Beteiligte.
Seit 2023 kommen KI-Funktionen unter dem Namen “awork AI” hinzu: automatisierte Schätzungen, Status-Reports und intelligente Umplanungsvorschläge bei Änderungen. Das ist kein Beiwerk, sondern greift direkt in typische Agenturprobleme ein – unvorhergesehene Ausfälle, kurzfristige Scope-Änderungen, verschobene Deadlines.
Für wen eignet sich awork?
awork ist primär für Agenturen gemacht: Kreativ-, Digital- und Kommunikationsagenturen, aber auch IT-Dienstleister und Beratungsunternehmen, die parallel mehrere Kundenprojekte mit wechselnden Teams stemmen. Besonders profitieren Teams zwischen 5 und 100 Personen, bei denen die Ressourcenauslastung zum täglichen Planungsproblem gehört.
Explizit weniger geeignet ist awork für produzierende Unternehmen, die kein dienstleistungsorientiertes Projektgeschäft betreiben – hier fehlt die nötige Tiefe in Bereichen wie Materialwirtschaft oder Fertigungsplanung. Auch sehr kleine Teams unter 5 Personen zahlen pro Nutzer und bekommen für ihren Aufwand möglicherweise mehr Features als nötig.
Für stark technisch geprägte Entwicklungsteams, die tief in Git-Integration, Issue-Tracking und CI/CD-Pipelines denken, sind spezialisierte Tools wie Jira oder Linear die bessere Wahl.
awork im Arbeitsalltag
Eine mittelgroße Kommunikationsagentur mit 25 Mitarbeitenden plant in awork gleichzeitig 15 aktive Kundenprojekte. Account Manager erstellen Projekte mit Aufgabenphasen und weisen Aufgaben direkt aus dem Kapazitäts-Dashboard zu – sie sehen in Echtzeit, wer in welcher Woche noch Kapazität hat. Kommt ein Auftrag unerwartet rein, zeigt das System sofort, wo Verschiebungen nötig sind.
Freelancer und Kunden bekommen kostenlosen Zugang zu ihren jeweiligen Projekten. Der Kunde sieht den Fortschritt, kann Feedback direkt als Kommentar hinterlassen – ohne in die interne Kapazitätsplanung Einblick zu haben. Am Ende der Woche exportieren die Projektleiter Zeitberichte direkt aus awork zur Rechnungsstellung, wahlweise via Integration in Buchhaltungssoftware wie sevdesk oder MOCO.
Preise und Pläne
awork bietet vier Pläne ohne dauerhaften Free-Plan, aber mit 14-tägiger kostenloser Testphase (ohne Kreditkarte):
| Plan | Jährlich | Monatlich |
|---|---|---|
| Basic | 5 €/Nutzer/Monat | 7 €/Nutzer/Monat |
| Standard | 9 €/Nutzer/Monat | 10 €/Nutzer/Monat |
| Professional | 15 €/Nutzer/Monat | 18 €/Nutzer/Monat |
| Enterprise | Auf Anfrage | Auf Anfrage |
Stand: März 2026. Externe Projektteilnehmer (Kunden, Freelancer) können in allen Plänen kostenlos eingeladen werden. Für gemeinnützige Organisationen gibt es vergünstigte Konditionen.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis des Standard-Plans ist für Agenturen realistisch – die relevanten Funktionen (Ressourcenplanung, Zeiterfassung, externe Kollaboration) sind dort enthalten. Der Basic-Plan ist zu eingeschränkt für den produktiven Agenturalltag.
Stärken und Schwächen
Stärken:
- Konsequente Ausrichtung auf Agentur-Workflows statt generisches Projektmanagement
- Externe Beteiligte (Kunden, Freelancer) ohne Aufpreis einladen
- Ressourcenplanung und Zeiterfassung in einem System – keine Tool-Fragmentierung
- DSGVO-konform, Datenhaltung in Deutschland, EU-Unternehmen
- KI-Funktionen sind praxisnah und lösen echte Planungsprobleme
Schwächen:
- Kein dauerhafter Free-Plan – nach 14 Tagen kostenpflichtig
- Basic-Plan hat zu wenig Funktionen für ernsthafte Agenturarbeit
- Wenig geeignet außerhalb von Agenturen und Dienstleistern
- Im Vergleich zu internationalen Tools (Asana, Monday) kleinere Community und weniger Integrationen
Alternativen zu awork
Asana ist breiter aufgestellt und eignet sich für viele Unternehmenstypen. Ressourcenplanung und Zeiterfassung sind aber weniger tief integriert, und externe Mitarbeit kostet extra.
Teamwork richtet sich ebenfalls an Agenturen mit Kundenprojekten. Funktional vergleichbar mit awork, aber mit mehr Einarbeitungsaufwand und US-amerikanischem Firmensitz.
Notion als flexibles Workspace-Tool ist günstiger, erfordert aber deutlich mehr Eigenaufwand beim Einrichten von Planungsstrukturen – keine echte Ressourcenplanung out-of-the-box.
Unser Fazit
awork ist eine der wenigen Projektmanagement-Lösungen, die Agenturanforderungen wirklich durchdenkt – von der Ressourcenauslastung über kostenlose externe Kollaboration bis hin zu KI-gestützter Umplanung. Wer eine Agentur oder ein Dienstleistungsunternehmen mit mehreren parallelen Kundenprojekten führt und ein deutsches Tool mit DSGVO-konformer Datenhaltung sucht, bekommt hier eine ausgereifte Plattform.
Für alle anderen – produzierende Betriebe, reine Softwareentwicklungsteams oder sehr kleine Teams – lohnt es sich, vorher zu prüfen, ob der Spezialisierungsgrad von awork wirklich zum eigenen Workflow passt.
Mehr zur Strukturierung interner Prozesse mit passenden Tools findet sich unter Automation & Prozessoptimierung und Beratung & Betreuung.
Bewertungen im Überblick
Überblick
- ✓ Multi-Projekt-Planung mit Kapazitätsübersicht
- ✓ Integrierte Zeiterfassung auf Aufgaben- und Projektebene
- ✓ Ressourcenplanung mit Auslastungsanzeige
- ✓ Externe Kollaboration (Kunden, Freelancer kostenlos einladen)
- ✓ awork AI: KI-Schätzungen, Status-Reports, Umplanung
- ✓ awork Docs: integriertes Dokumentenmanagement
- ✓ Über 20 native Integrationen (Slack, Teams, Salesforce, Zapier, n8n)
- ✓ Gantt-Diagramme und Kanban-Boards
Vorteile
- + Speziell für Agentur-Workflows entwickelt, nicht generisch
- + Externe Projektteilnehmer (Kunden, Freelancer) gratis einladen
- + Ressourcenplanung und Zeiterfassung in einem System
- + Deutsches Unternehmen mit DSGVO-konformer Datenhaltung in Deutschland
- + KI-Funktionen direkt in den Planungsprozess integriert
Nachteile
- - Kein dauerhafter Free-Plan, nur zeitlich begrenzte Testphase
- - Stark auf Agenturen ausgerichtet – für andere Branchen möglicherweise oversized
- - Günstige Einstiegspläne (Basic) mit deutlich eingeschränktem Funktionsumfang