All Quiet
All Quiet ist ein schlankes IT-Incident-Management-Tool für On-Call-Teams. Es vereint Alert-Routing, Eskalationen, Bereitschaftspläne und native Apps in einer einfach zu bedienenden Plattform.
Übersicht zu All Quiet: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist All Quiet?
All Quiet ist ein IT-Incident-Management-Tool, das darauf ausgelegt ist, Bereitschaftsteams zu entlasten und Alarmierungsprozesse zu vereinfachen. Das Tool positioniert sich als schlanke, günstige Alternative zu PagerDuty und Opsgenie: gleicher Kernfunktionsumfang, weniger Overhead, niedrigerer Preis.
Die Plattform richtet sich an DevOps-Teams, SREs (Site Reliability Engineers) und Entwicklungsteams, die einen strukturierten On-Call-Prozess aufbauen oder von einem überkomplexen Tool auf etwas Handlicheres wechseln wollen.
Für wen eignet sich All Quiet?
All Quiet eignet sich für Teams, die:
- Alerts aus Monitoring-Systemen wie AWS CloudWatch, Datadog oder Sentry strukturiert weiterleiten wollen
- Bereitschaftspläne und Eskalationsketten einfach konfigurieren wollen, ohne wochenlangen Setup-Aufwand
- PagerDuty oder Opsgenie zu teuer oder zu komplex finden
- Native mobile Apps für schnelles Reagieren auf Incidents benötigen
Für reine Projektverwaltung ohne Monitoring-Kontext ist All Quiet nicht ausgelegt.
All Quiet im Arbeitsalltag
Ein typischer Ablauf: Ein Alert aus Datadog trifft ein. All Quiet verarbeitet den eingehenden Payload über die konfigurierte Mapping-Engine und leitet den Incident an das zuständige Team weiter. Die bereitschaftshabende Person erhält eine Push-Benachrichtigung, wahlweise ergänzt durch SMS oder Telefonanruf. Falls keine Reaktion erfolgt, greift die Eskalationskette automatisch.
Über Slack oder Microsoft Teams kann das Team gemeinsam am Incident arbeiten, ohne die App verlassen zu müssen. Jira- oder Linear-Tickets lassen sich direkt aus dem Incident heraus erstellen.
Das Payload-Mapping ist ein echtes Differenzierungsmerkmal: Mit XPath, JSONPath und RegEx lassen sich eingehende Alerts sehr granular auswerten, sodass die Benachrichtigung genau die Informationen enthält, die das Team braucht.
Preise und Pläne
All Quiet bietet drei Pläne an:
- Standard: 4,99 USD pro Nutzer/Monat. Enthält unbegrenzte Incidents, Nutzer und Teams, alle Benachrichtigungskanäle (Push, E-Mail, SMS, Telefon), Integrationen, Eskalationen, Bereitschaftspläne und SSO.
- Pro: 9,99 USD pro Nutzer/Monat. Ergänzt Organisationsstruktur, erweitertes Routing und White-Glove-Onboarding.
- Enterprise: Preis auf Anfrage. Für Unternehmen mit Bedarf an OIDC, SCIM und dediziertem Support.
30-tägige Testphase ohne Kreditkarte. Monatliche Abrechnung, keine Mindestlaufzeit. Stand: April 2026.
Stärken und Schwächen
Stärken:
- Sehr günstiger Einstiegspreis mit vollem Funktionsumfang im Standard-Plan
- Flexible Payload-Verarbeitung, die viele Anpassungen ohne eigene Middleware ermöglicht
- Schneller Setup und intuitive Oberfläche
Schwächen:
- Integrationsauswahl noch überschaubar im Vergleich zu PagerDuty
- Wenige öffentlich zugängliche, unabhängige Nutzerbewertungen
- Keine explizit europäische Datenhaltung, relevant für DSGVO-sensible Umgebungen
Alternativen zu All Quiet
Die direkten Wettbewerber sind PagerDuty und Opsgenie (Atlassian). Beide bieten mehr Integrationen und eine größere Nutzerbasis, sind aber deutlich teurer und komplexer in der Einrichtung. incident.io ist eine modernere Alternative mit stärkerem Fokus auf Incident-Workflows und Post-Mortems. Für Teams, die bereits tief in Atlassian-Tools integriert sind, bleibt Opsgenie die natürliche Wahl.
Überblick
All Quiet ist eine überzeugende Option für Teams, die einen funktionalen, unkomplizierten On-Call-Prozess aufbauen wollen, ohne dafür ein Budget für Enterprise-Software freizugeben. Die Payload-Mapping-Engine hebt das Tool technisch hervor. Wer PagerDuty aktuell nutzt und hauptsächlich für die Grundfunktionen zahlt, sollte All Quiet ernsthaft als Alternative evaluieren.
Überblick
- ✓ On-Call-Scheduling mit Rotationen und Bereitschaftsplänen
- ✓ Alert-Routing mit individuell konfigurierbaren Eskalationsketten
- ✓ Benachrichtigungen via Push, E-Mail, SMS und Telefonanruf
- ✓ Innovatives Payload-Mapping mit XPath, JSONPath und RegEx für flexible Alertverarbeitung
- ✓ Integrationen mit AWS CloudWatch, Datadog, Sentry, Slack, Microsoft Teams, Jira und Linear
- ✓ Native iOS- und Android-Apps für Incident-Management unterwegs
- ✓ SSO-Login im Standard-Plan
- ✓ Organisationsstruktur und erweiterte Routing-Regeln im Pro-Plan
- ✓ OIDC und SCIM für Enterprise-Anforderungen
Vorteile
- + Einstiegspreis von 4,99 USD pro Nutzer/Monat ist deutlich günstiger als PagerDuty oder Opsgenie
- + Payload-Mapping-Engine gehört zu den flexibelsten auf dem Markt
- + Native Apps für iOS und Android mit übersichtlichem Interface
- + Einfaches Onboarding, geringer Setup-Aufwand
- + 30-tägige Testphase ohne Kreditkarte
Nachteile
- - Weniger Integrationen als etablierte Wettbewerber wie PagerDuty
- - Noch verhältnismäßig jung, geringere Anzahl unabhängiger Nutzerbewertungen
- - Für sehr große Enterprise-Setups mit komplexen Compliance-Anforderungen möglicherweise zu schlank