Was ist ein Accessibility-Audit?
Ein Accessibility-Audit prüft, ob eine Website für alle Menschen zugänglich ist, also auch für Nutzer mit Seh-, Hör- oder motorischen Einschränkungen.
Was ist ein Accessibility-Audit?
Ein Accessibility-Audit ist eine systematische Prüfung einer Website darauf, ob sie von allen Menschen genutzt werden kann, einschließlich Menschen mit Sehbehinderungen, Höreinschränkungen, motorischen Einschränkungen oder kognitiven Einschränkungen. Das Ergebnis zeigt, wo Barrieren bestehen und wie sie beseitigt werden können.
Barrierefreiheit im Web bedeutet, dass eine Website so gestaltet ist, dass sie auch mit Hilfsmitteln wie Screenreadern, Tastaturen statt Mäusen oder Vergrößerungssoftware bedienbar ist. Der internationale Standard dafür sind die WCAG, die Web Content Accessibility Guidelines, aktuell in Version 2.1 und 2.2. Sie definieren drei Konformitätsstufen: A (Minimum), AA (empfohlen) und AAA (höchste Anforderungen).
Was ein Accessibility-Audit prüft
Ein Audit untersucht mehrere Bereiche. Alternative Texte für Bilder werden geprüft: Können Screenreader den Inhalt von Bildern vorlesen, weil ein beschreibender alt-Text vorhanden ist? Fehlen diese Texte oder sind sie nichtssagend, verlieren sehbehinderte Nutzer wichtige Informationen.
Die Tastaturnavigation ist ein weiterer Prüfpunkt. Alle Funktionen einer Website müssen ohne Maus, allein mit der Tastatur nutzbar sein. Das betrifft Formulare, Menüs, Buttons und interaktive Elemente. Viele moderne JavaScript-Komponenten brechen hier, wenn sie nicht bewusst barrierefrei entwickelt wurden.
Farbkontraste werden gegen definierte Schwellenwerte geprüft. Zu geringer Kontrast zwischen Textfarbe und Hintergrund macht Inhalte für sehschwache Nutzer unlesbar. Das Verhältnis muss für normalen Text mindestens 4,5:1 betragen.
Formulare werden auf korrekte Labels, Fehlermeldungen und Autocomplete-Attribute überprüft. Überschriften-Hierarchie (H1 bis H6) muss logisch und konsistent sein.
Seit 2025 gilt in der EU für viele Unternehmen der European Accessibility Act (EAA). Er verpflichtet bestimmte Branchen, ihre digitalen Angebote barrierefrei zu gestalten. Das ist keine rein ethische Frage mehr, sondern eine rechtliche.
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